05. Aug. 2019

Da der Vorstand des Bildungsträgervereins "INAMEA - Bildung mit Herz und Hirn" fast ausschließlich aus Unternehmern besteht, wurde nun mehrfach die Frage aufgeworfen, welches Interesse aus wirtschaftlicher Sicht an einer Schulgründung besteht. Wenn man nun also die leuchtenden Kinderaugen beiseite stellt, welcher Mehrwert bleibt dann noch?

  1. Zum einen werden aus dem nichts neue Arbeitsplätze geschaffen. Arbeitsplätze, die vor allem bei jungen Eltern beliebt sind, da sie ihre Kinder direkt am Arbeitsplatz versorgen lassen können und somit auch während der Arbeitszeit immer wieder Zeit mit ihnen verbringen können.
  2. Motivierend ist dies auch für andere Arbeitnehmer in der Region, die entspannter und somit effizienter arbeiten können, wenn ihre Kinder in der Nähe in einem harmonischen Bildungssystem untergebracht sind.
  3. Standortsicherung! Viele Eltern ziehen mit ihren Kindern in Ballungsräume, um ihnen breit gefächerte, hochqualitative Bildungsmöglichkeiten zu bieten. Gibt es in einer ländlichen Region eine reformpädagogische Schule, so ist das für einige schon ein guter Grund zu bleiben.
  4. Die Wahlnuss-Schule geht jedoch noch einen Schritt weiter. Bereits 2 Familien ziehen aus Deutschland nach Eberndorf, um mit ihren Kindern Teil dieses Bildungsprojektes zu sein. Hier kann man somit von beginnendem Bevölkerungszuwachs sprechen.
  5. Durch die Kooperation der Schule mit umliegenden Fachbetrieben und Unternehmen werden frühzeitig Verbindungen für Lehrberufe oder Fachberufe aufgebaut. Es steigt somit die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen dann in einem der Unternehmen mit voller Motivation tätig sein möchten und die Unternehmen wissen bereits, mit welchen Kompetenzen sie rechnen können.
  6. Weiters profitiert die Wirtschaft durch dieses Bildungsprojekt von umweltbewussten, naturverbundenen, praktisch denkenden und sozial kompetenten jungen Menschen, die ihr Leben lang besonderen Wert auf Umwelt und Region legen.

Profitiert der Vereinsvorstand von diesem Projekt?

Als Unternehmer profitieren die Vorstandsmitglieder natürlich von all den oben genannten Punkten. Finanziell schlagen sie sich jedoch keinerlei Profit heraus, im Gegenteil, derzeit investieren sie sehr viel Zeit und Geld in das Projekt. Für den gesamten Marketing und Verwaltungsaufwand wird keinerlei Honorar verrechnet.

Menschlich profitieren die Vorstandsmitglieder natürlich voll und ganz von der familiären Atmosphäre mit all den Projektbeteiligten. Dazu gehören begeisterte Kinderworte wie:

"Ich möchte am liebsten mein ganzes Leben in die Wahlnuss-Schule gehen. In den Kindergarten, Volksschule, Mittelschule und studieren. Und wenn ich groß bin, möchte ich Lehrerin in der Wahlnuss-Schule werden, so wie meine Mama." (Diana, 5)

Kennenlernen am 24. August

Am Samstag, dem 24. August 2019, um 14:00 Uhr gibt es wieder die Möglichkeit, das Wahlnuss-Bildungsprojekt hautnah zu erleben. Wir haben immer noch die Möglichkeit Kinder aufzunehmen, wenn es jetzt noch kurzentschlossene Interessierte gibt.
https://wahlnuss-schule.at/news/14/Elterntag-Aktionstag-zur-Vorbereitung-der-Schule